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Der allererste Weinachtsbaum – aber wieso eigentlich?

20.12.2017 CJD Nord « zur Übersicht

Für uns ist es eine besinnliche Zeit, eine vertraute,  die Adventszeit. Der Adventsschmuck, die Gerüche, die verschiedenen Traditionen sind uns wohl bekannt. Anders sieht es bei unseren Bewohnern der Inobhutnahme- und Clearinstelle für unbegleitete minderjährige Geflüchtete (Come2gether) in Dahmen aus. Wie gestaltet man die Adventszeit in einem Haus, in dem u. a. Christen und Muslime unter einem Dach leben? In dem junge Menschen leben, denen Weihnachten und Advent unbekannt sind? Gemeinsam mit den Mitarbeiter_innen und unseren Bewohnern haben wir uns entschieden, die Adventszeit so zu verbringen, wie wir es kennen. Und dies bedeutet, dass wir einen stattlichen Weihnachtsbaum für unsere großzügigen Räumlichkeiten brauchten. Ein solcher wurde uns durch das Forstamt „Nossentiner Heide“ gespendet und die Jungen waren erstaunt, als er plötzlich im Haus stand. Er wurde von ihnen umrundet und angefasst und gemeinsam geschmückt. Aber was sollen die Lichter und der Schmuck bedeuten?

Jeder einzelne Bewohner wollte unbedingt mit dem Baum fotografiert werden, um den Verwandten in ihrer Heimat zu zeigen, dass die Menschen in Deutschland in der Weihnachtszeit Bäume aus dem Wald in ihre Stuben stellen, diese liebevoll schmücken und Lichter anbringen. Und, sie fragten uns, warum wir das tun? Alle Kolleg_innen sahen sich erstaunt an. Ja warum tun wir so etwas, was bedeutet der geschmückte Baum zu Weihnachten? Worin liegen die Wurzeln dieser uns so (un)bekannten Tradition.?

Wer kennt die ursprüngliche Bedeutung? Wer hat eine Ahnung? Wer weiß es (auch ohne Google)? Die Mitarbeiter_innen und Bewohner freuen sich auf eure Rückmeldungen. (an: come2gether@cjd-nord.de)

Wir danken dem Forstamt ``Nossentiner Heide`` für den schönen Weihnachtsbaum und wünschen allen eine besinnliche Adventszeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für das nächste Jahr.