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Notwendigkeit eines Zeugnisverweigerungsrechts in der Sozialen Arbeit

27.11.2018 CJD Nord « zur Übersicht

Eine verantwortungsvolle Soziale Arbeit in sensiblen Tätigkeitsfeldern des sozialen Berufs bedarf eines Zeugnisverweigerungsrechts. Dies belegt auch das jüngst vorgestellte Gutachten „Strafprozessualer Reformbedarf des Zeugnisverweigerungsrechts in der Sozialen Arbeit. Am Beispiel der sozialpädagogischen Fanprojekte im Fußball.“ vorgelegt von Prof. Dr. Titus Simon und Prof. Dr. Peter Schruth der Hochschule Magdeburg-Stendal.

Auf dem gemeinsam von der Koordinationsstelle Fanprojekte bei der dsj (KOS), dem Deutschen Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH), der BAG Streetwork/Mobile Jugendarbeit und der BAG Fanprojekte durchgeführten Fachtag „Fast im Knast. Zur Notwendigkeit eines Zeugnisverweigerungsrechts in der Sozialen Arbeit“ am 24.10.2018 in Frankfurt wurde der Bedarf erneut belegt. Die dort einstimmig verabschiedete Resolution greift diese Forderung auf.

Die BAG „Ausstieg zum Einstieg“ e.V. mit den CJD-Nord-Angeboten JUMP! und KURSWECHSEL ist Mitglied in der AG Zeugnisverweigerungsrecht, da dies in besonderem Maße auch die Ausstiegsberatungen betrifft.