Das CJD - Die Chancengeber CJD Nord

CJD erhält den ‚Deutschen Diversity Preis’

Projekt ‚DiverseCity’ neben Bundeskanzlerin Angela Merkel ausgezeichnet

Neuss - Zuwanderung als Chance zu verstehen sowie attraktive Rahmenbedingungen vor allem für junge Migrantinnen und Migranten zu schaffen - das ist das Ziel des Modellprojektes 'DiverseCity' des Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands e. V. (CJD). Das Projekt wurde kürzlich mit dem ersten 'Deutschen Diversity Preis' in der Kategorie 'Innovativste Diversity Projekte Deutschlands' ausgezeichnet. Damit befindet sich das CJD in guter Gesellschaft: Den Preis als 'Diversity Persönlichkeit des Jahres' erhielt Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Der 'Deutsche Diversity Preis' wurde von Henkel, McKinsey & Company sowie dem Magazin WirtschaftsWoche ins Leben gerufen und wird von der 'Charta der Vielfalt' unterstützt. Ziel des Preises ist es, herausragende Beispiele für praktizierte Diversity zu prämieren, um die Relevanz des Themas zu unterstreichen und andere zur Nachahmung zu ermutigen. Die hochkarätige Jury um Bundestagspräsidentin a.D. Prof. Dr. Rita Süssmuth - bestehend aus Prof. Dr. Renate Köcher, Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach, Frank Mattern, Deutschland-Chef von McKinsey & Company, Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender von Henkel, Dr. Christine Stimpel, Deutschland-Chefin von Heidrick & Struggles, und Roland Tichy, Chefredakteur der WirtschaftsWoche - ehrte Arbeitgeber, Persönlichkeiten und innovative Projekte für eine Kultur der Vielfalt.

In der Kategorie 'Innovativste Diversity Projekte' werden Vorhaben ausgezeichnet, die Diversity oder Diversity-Management auf innovative Art voranbringen, Diversity-Maßnahmen wirksam einsetzen und ein hohes Maß an Relevanz innerhalb der deutschen Gesellschaft aufweisen. Für das CJD nahm Annelies Wiesner, Leiterin des CJD Eutin und Hamburg und Bundestutorin des Fachbereichs Migration/Integration im CJD, den Preis im Rahmen einer festlichen Gala, moderiert von Barbara Schöneberger, entgegen.

Unter Federführung des CJD Eutin und Hamburg wird das Projekt 'DiverseCity' an sechs CJD-Standorten in sechs Bundesländern durchgeführt: Eutin (Schleswig-Holstein), Neumarkt (Bayern), Pirna (Sachsen), Überlingen (Baden-Württemberg), Uelzen (Niedersachsen) und Versmold (Nordrhein-Westfalen). Gerade Klein- und Mittelstädte sehen sich schon heute im demographischen und ökonomischen Standortwettbewerb um junge Arbeitskräfte und Familien: Die Bevölkerung wird älter; junge, qualifizierte Kräfte zieht es in die Metropolen. Das Projekt 'DiverseCity' will dieser Entwicklung durch die Schaffung attraktiver Lebensbedingungen für junge Zuwanderer entgegenwirken - von der Erhaltung des Wettbewerbsstandortes profitiert auch die einheimische Bevölkerung.

'DiverseCity' versteht Zuwanderung als Chance: "Gelebte gesellschaftliche Vielfalt ist ein Gewinn für alle", erklärte Annelies Wiesner. Das Projekt beeindruckte die Jury vor allem aufgrund seines umfassenden strategischen Ansatzes und seiner Relevanz für die Gesellschaft, indem aus den Erfahrungen vor Ort ein Modell der diversitätsorientierten Entwicklungssteuerung für den ländlichen Raum erarbeitet wird. Die Projektleiterin bedankte sich bei den Bürgermeistern der beteiligten Kommunen: "Ohne Ihr außerordentliches Engagement, Diversity unter dem Aspekt Zuwanderung in die Stadtentwicklungskonzepte zu implementieren, hätte das Projekt nicht zu diesem Erfolg geführt werden können."

Weitere Preisträger waren die Unternehmen BASF, Google, ING.Diba sowie die RWTH Aachen. Rund 200 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Medien nahmen an der Preisverleihung teil; von Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde eine Videobotschaft zugeschaltet.
Weitere Informationen im Internet: www.diversity-preis.de.

Presseartikel der Wirtschaftswoche vom 21.11.2011: "Sieg der Vielfalt" (Forts.) - "CJD DiverseCity: Leben aufs Land" (Forts.)

Impressionen der Preisverleihung in der Langen Foundation in Neuss (Bildquelle: Henkel/aedt).

Moderatorin Barbara Schöneberger, Annelies Wiesner (Leitung CJD Eutin und Hamburg), Laudatorin Dr. Christine Stimpel.
Langen Foundation in Neuss.
Preisträger.

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