beyond Blog

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Blog - Deutsch 

Während der Gründonnerstag am 01.04. für viele Arbeitnehmer*innen in Deutschland ein langes Osterwochenende bedeutete, herrschte auch im Projekt „beyond – jenseits kultureller Ausschreibungen“ Aufbruchsstimmung – es ging endlich los.  

Das Projektteam hat sich motiviert zusammengefunden mit dem klaren Ziel durch Wissensvermittlung Ressentiments und Ablehnung gegenüber der gesellschaftlichen Diversität abzubauen. Hierfür soll in den kommenden Monaten gemeinsam ein auf der Empirie zu Transkulturalität und Diversity aufbauendes Konzept jenseits kultureller Zuschreibungen im Themenfeld Migration und Integration entwickelt werden und mithilfe von Pädagog*innen in ihrer Funktion als Multiplikator*innen Verbreitung finden. Langfristiges und nachhaltiges Ziel ist dadurch die Sicht der Gesellschaft auf Drittstaatler*innen positiv zu gestalten und die Aufnahmegesellschaft zu sensibilisieren.  
(Nähergehende Informationen erhalten Sie auf der Übersichtsseite zum Projekt unter www.cjd-nord.de/angebote/migration-forschung-und-beratung/beyond/ 

Der Startpunkt des Projektes impliziert dabei eine spannende, aber auch intensive Zeit im Zuge besonders aufkommender Schreibtisch- und Recherchearbeit. All die vielen progressiven und vielfältigen Ideen im Vorfeld gilt es nun zu theoretisieren, zu ergründen und nachzuvollziehen, zu verwerfen und festzuhalten. Das immense Forschungsfeld ist simultan zum Projektgedanken divers und vielfältig. Der Forschungsstand ist hierbei insbesondere von einem interdisziplinären Charakter aus pädagogischen, soziologischen und politiktheoretischen Forschungsansätzen geprägt. Darüber hinaus sind Pädagog*innen und Multiplikator*innen in unterschiedlichsten Einrichtungen mit verschiedensten Ausprägungen tätig – von der offenen Jugendarbeit, über die Jugendverbandsarbeit bis hin zum klassischen Schulkontext.  

Noch gestaltet es sich sinnbildlich gesprochen als kompliziert, den optimalen Weg für das Projekt innerhalb des Labyrinths aus Annahmen und Erwartungen zu identifizieren. Und vermutlich werden wir auch häufiger falsch abbiegen, zwischenzeitlich wieder zum Anfangspunkt zurückkehren oder gar feststellen, dass es gar keinen optimalen Weg gibt. Denn Bildung und Forschung sind geprägt von Individualität, Heterogenität und Vielfältigkeit und eventuell geht es auch darum bei „beyond“ - einen Weg zu finden, der über die Kategorisierung von „richtig“ und „falsch“ hinausgeht und lediglich eine Richtung vorgibt, die jede*r selbst beschreiten kann. 

 

Blog - Englisch 

While Maundy Thursday on April 1 was the last working day before a long easter weekend for most employees in Germany, the team of the project "beyond - jenseits kultureller Zuschreibungen" (beyond cultural attributions) was also in a mood of optimism - it finally got underway. 

The project team has come together with the clear goal of reducing resentment and rejection of social diversity through knowledge transfer. In the coming months, a concept based on empirical research on transculturality and diversity beyond cultural attributions in the field of migration and integration will be developed and disseminated with the help of educators in their function as multipliers. The long-term and sustainable goal is to positively shape society's view of third-country nationals and to sensitize the host society.  
(For more information, please visit the project overview page at: www.cjd-nord.de/angebote/migration-forschung-und-beratung/beyond/ 

The starting signal of the project implied a very exciting yet intensive time in the course of emerging desk and research work. All the many progressive and diverse ideas in the run-up have to be theorized, fathomed and reconstructed, discarded and recorded. Simultaneously to the idea of the project itself, the huge field of research is diverse. The state of research is characterized by an interdisciplinary character including educational, sociological and political approaches. In addition, educators and multipliers in those fields of education are active in a wide variety of institutions and fields of activities which includes youth work, youth associations or the school sector.  

It is still complicated, symbolically speaking, to identify the optimal path for the project within the labyrinth of assumptions and expectations. Furthermore, we will definitely take wrong turns more often, get lost, return to the starting point or even discover that there is no right path at all. Education and research are characterized by individuality, heterogeneity and diversity, and perhaps that is what "beyond" is all about - finding a path that goes beyond the categorization of "right" and "wrong" and merely provides a direction that everyone can follow.