Das CJD - Die Chancengeber CJD Nord

MATES

Rechtsgrundlage
Förderung durch die Europäische Kommission, Generaldirektion Migration und Inneres
Zielgruppe
Multiplikator*innen und Fachkräfte aus den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe, Justiz, Jugendbewährungshilfe, Jugendgerichtshilfe, Moscheen, freie Träger und Polizei
Dauer/Laufzeit
11/2016 - 04/2018

Das EU-Projekt befasst sich mit dem Thema der religiös motivierten Radikalisierung von jugendlichen Straftätern. Insbesondere der Kontext von Haft birgt das Risiko einer weiteren Radikalisierung. Daher stellt die Haftentlassung und die darauf folgende Reintegration eine besondere Herausforderung an die Justiz, Bewährungshilfe, Jugendgerichtshilfe, Polizei und andere Akteure des Übergangsmanagements. Im Rahmen des Projektes sollen Ansätze der Deradikalisierung diskutiert und alternative Narrative entwickelt werden, die unterstützend auf die Herausforderungen der Resozialisierung wirken sollen. Dabei wird eine interdiszipliäre und multi-institutionelle Herangehensweise verfolgt. Das Projekt wird durch das IPRS in Italien koordiniert und von Partnern in 6 EU-Mitgliedstaaten durchgeführt. 

Kooperationspartner

IPRS Italien
Tartu University (Estland)
Universita La Sapienza (Italien)
Alma Mater Europaea Maribor (Slowenien)
Autonome Universität Barcelona (Spanien)
Katholische Universität Porto (Portugal)
Radikalisierung Islamismus Jugendliche Straffälligkeit Justiz